Jugendabteilung
Jede Woche Donnerstags um 17.00 Uhr Treff und Training der Jugend. Je nach Bedarf weitere Trainingstage.
Falls Ihr Fragen oder Anregungen habt, könnt Ihr gerne eine E-Mail an den Jugendwart Michael Kirgis schreiben.
Den Antrag für einen Trockenliegeplatz in unserem Jollenlager könnt Ihr hier herunterladen.
Fr, 20. Juli bis Mo, 22. Juli 2012: Gemeinsames Trainigslager der Jugendabteilung von YCDe, YCW, MYCÜ.
Der Termin für den kommenden Jugendwandertörn wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.
Samstag, 16. Oktober 2010
Die Windteufele Regatta (Bilder zur Regatta findet Ihr hier)
Am 16.10.2010 bin ich mit meinem Freund Pius zur Windteufele Regatta nach Meersburg gefahren. Meine Mutter war mit dem Vater von meinem Freund auf einem Begleitboot. Als wir ankamen hat uns der Regattaleiter begrüßt und gesagt, dass es die härteste Regatta am Bodensee ist. Und das stimmt auch! Es hatte 9 Grad, 3 Windstärken und es war wellig. Dazu gab es noch 60 Teilnehmer in Opti B. Am ersten Tag wurden 3 Läufe gesegelt und am zweiten Tag 2 Läufe. Ich konnte leider nicht alle segeln, weil ich zwei Mal gekentert bin. Zum Schluss bin ich 44. geworden und mein Freund ist 49. geworden. Für unsere erste große Regatta ist das richtig gut. Alle haben eine Mütze gekriegt. Mir hat es gefallen, deswegen will ich wieder hingehen.
Von Artur
Juli 2010
Segelcamp 2010 (Bilder zum Segelcamp findet Ihr hier)
Vom Freitag 23. Juli bis Sonntag, 25. Juli fand das gemeinsames Trainingslager der Jugendabteilung von YCDE,YCWa, MYCÜ statt. Hierzu hat der SÜDKURIER einen Artikel (PDF) veröffentlicht. Nachfolgend ein ausführlicher Bericht von Hartmut Görig:
Es war die ganze Woche schon ungemütlich und es regnete ohne Ende. Wir waren schon am überlegen, ob wir das Camp in der geplanten Version durchführen können. Doch als am Freitag die ersten Jugendlichen ihre Zelte aufbauten und meinten: "wir wollen auf jeden Fall zelten", war es klar – alles bleibt wie geplant. Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen und die Zelte aufgebaut waren konnten wir Alle herzlich begrüßen und die extra angefertigtenT-Shirts verteilen. Lutz hatte mit seiner Mann-/Frauschaft herrliche Spaghetti mit Soße gezaubert, die wir uns ordentlich schmecken ließen. Danach waren allerlei Spiele angesagt. So gegen Mitternacht war dann in allen Zelten Ruhe. So konnten auch Mike und ich uns auf’s Ohr legen.
Die ersten – ich traute meinen Ohren nicht – fingen schon morgens um 6 Uhr an zu plappern. Aus war’s mit Schlafen. Um 8 Uhr war Frühstück angesagt. Danach wurden die Boote und deren Besatzungen eingeteilt und dann ging es zur ersten Trainingseinheit aufs Wasser. Und es war immer noch ungemütlich. Aber wir hatten wenigstens Wind. So gegen 13 Uhr gab es die beliebten „Opti-Burger“ mit Salat und leckeren Saucen. Danach gingen wir wieder aufs Wasser. Allmählich riss die Wolkendecke auf und hin und wieder zeigte sich die Sonne. Nach fast 3 Stunden Wassertraining waren unsere Kleinsten platt und wir freuten uns auf ein Abendessen der anderen Art. Für dieses Jahr hatten wir das „mobile Backhäuschen“ organisiert und Bäckermeister Menge machte für uns verschiedene Dinnele in seinem Holzofen. Zu später Stunde sind wir noch auf die Hafenmole gelaufen, um uns das Überlinger Feuerwerk anzuschauen. Der gute Wind, die frische Seeluft und das tolle Essen sorgten dafür, dass sehr früh Ruhe war im Zeltlager. Einige haben es doch noch vorgezogen, ins wärmere Clubhaus umzuziehen.
Am nächsten Morgen mussten wir selbst unsere Frühaufsteher zum Frühstück wecken. Und der Sonntag zeigte sich von seiner schönsten Seite. Strahlender Sonnenschein und eine frische Brise luden geradezu zu einer Trainingseinheit mit anschließender Abschlussregatta ein. Diese wurde in zwei Wertungsgruppen gestartet. Einmal die 420er und Laser, die nach Yardstick gerechnet wurden und als zweite Gruppe die Optis. Bei den Optis gab es zum Abschluss leider ein paar gesundheitsbedingte Ausfälle. Das Endergebnis der Abschlussregatta sah dann folgendermaßen aus:
Optis:
Zur Siegerehrung gab es für alle eine Teilnahmeurkunde und Sachpreise.
Nach den Dankesworten an die Helfer und die Teilnehmer ging ein erlebnisreiches Segelwochenende zu Ende und wir freuen uns auf das Segelcamp im nächsten Jahr!
Hartmut
Sonntag, 16. Mai 2010
Sieg vor Radolfzell und Überlingen
Schon am Wochenende des 08. und 09. Mai 2010 konnten Julia und Pauline den Zeller Sparkassen-Cup in Radolfzell für sich entscheiden. Dieses Wochenende gewannen sie auch die Herward-Timm Regatta in Überlingen.
In der vergangenen Woche waren wir schwer damit beschäftigt, unseren neuen 420er herzurichten. Ein riesengroßes Dankeschön an den Yacht Club Dettingen und den Sponsor. Vor der Regatta in Überlingen waren wir auf dem neuen Boot nicht ein einziges Mal trainieren. Doch alles funktionierte! Und so dominierten wir ein weiteres Mal das Bodensee-Regattafeld.
Hoffentlich können wir diese Erfolge auf nationaler Ebene, bei der EM-/WM-A in Kiel nächstes Wochenende bestätigen.
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Mittwoch, 5. Mai 2010
GER 54116
Voilà, das ist sie, unsere neue Segelnummer. Ab jetzt heißt es nicht mehr GER 52047, sondern GER 54116. Dank dem Yacht Club Dettingen und einem Clubinternen Sponsor können wir uns über einen nagelneuen 420er auf dem neuesten Stand der Klassenvorschriften freuen. Heute haben Julias Eltern ihn aus Duisburg abgeholt. Jetzt müssen wir ihn „nur noch“ zusammenbauen und eintrimmen, damit er bis zur Herward-Timm Regatta in Überlingen voll einsatzbereit ist.
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Dienstag, 6. April 2010
YCDe. 420er Team Julia Kirgis und Pauline Liebig (www.sailingteam-kn.de) segeln den Spring Cup in Slowenien
In den Osterferien gings im Doppel-Whopper nach Izola. Dort hatten wir erst vier Tage Training und nahmen danach noch den 23. Izola Spring Cup mit.
Schon am Freitag, 26. März 2010, kamen Till und Simon mit dem Zug aus Stuttgart. Die Boote hatten wir schon in der Woche davor geladen. Mit „Garfield 2“ brachten wir uns in Stimmung für das Training. Julia kam dann auch noch. Am nächsten Morgen um 7:00 Uhr saßen wir im Auto, Hänger angehängt, und los ging die Fahrt nach Izola in Slowenien. Um nicht über München und damit 200 km mehr zu fahren, wählten wir eine Route quer durch die Dolomiten, bei der diese Bilder entstanden. Nach neun Stunden um 16:00 Uhr waren wir schließlich da.
Zuerst bezogen wir die Zimmer des 3-Sterne Hotels, dann luden wir noch die Boote vom Hänger. Dann gab es - endlich - Abendessen. Das war, wie das Frühstück, ein super Buffet. Am Sonntag fuhr mein Vater wieder nach Hause und wir hatten einen Tag frei. Am Montag begann das Training mit Slawek und seiner Trainingsgruppe. Insgesamt waren wir sechs Boote. Wir haben uns sehr gut verstanden, als würden wir immer in dieser Gruppe trainieren. Das Training war wirklich klasse und wir haben eine Menge dazugelernt. Das spiegelte sich dann auch in den Ergebnissen des Spring Cups wieder. Von 49 420ern aus 5 Nationen platzierten wir uns als zwölfte. Damit waren wir außerdem dritte Mädchencrew.
Am Donnerstag, 1. April 2010, kamen die Eltern von Till nach Izola. Am Dienstag, 6. April 2010, fuhren wir morgens um 6:00 Uhr wiederum im Doppel-Whopper durch die Dolomiten. Um 15:30 Uhr waren wir - nach Zollkontrolle an der deutschen Grenze - auf dem Vereinsgelände des DSMC und trafen Julias und meine Eltern. Zusammen luden wir die Boote ab und räumten den Hänger aus. Ein super Training ging zu Ende.
Ostern 2010
Ostertraining 2010 am Comersee (Bilder zum Training findet Ihr hier)
Wie üblich sind wir, die Familie Görig, bereits ein paar Tage früher als der eigentliche Trainingsbeginn zum Comersee gefahren. Wir wurden von Regen und Schnee bis nach Lugano begleitet. Auf dem Campingplatz in Pianello de Lario angekommen schien wieder die Sonne. So schnell es ging haben wir unser Zelt aufgebaut, den Bus zum Schlafzimmer für mich umgebaut als es auch schon wieder zu Regnen anfing. Doch wir waren im trockenen. Am Mittwoch überraschte uns ein herrlicher Sonnenaufgang der zum Frühstück im Freien einlud. Den ganzen Tag nutzten wir bei herrlichem Sonnenschein unsere Boote zu Wasser zu lassen und alles für das anstehende Training vorzubereiten. Donnerstag und Freitag war offizieller Anreisetag und wir wunderten uns, dass so wenig Teilnehmer kamen. Michael und Giulia vom YCW waren inzwischen auch eingetroffen und mit Ihnen auch der Regen und es wurde deutlich kühler. Erst am späten Abend erfuhren wir von den inzwischen immer mehr anreisenden Teilnehmern den Grund, weshalb sie alle so spät kamen. Die Pässe bzw. die Zufahrt zu den Pässen waren wegen starken Schneefalls gesperrt. Wir hatten mal wieder Glück und den richtigen Riecher, dass wir früher gefahren sind. Die Tage bis Ostersonntag waren dann geprägt von Regen und Kälte. Aber wir trainierten trotzdem. Nach der Begrüßung am Samstagmorgen wurden uns unsere Trainer vorgestellt und die Trainingsgruppen eingeteilt. Zusammen mit den Trainern wurden die Boote nochmals durchgecheckt und am Mittag ging‘s dann auf’s Wasser. Es war sch..... Kalt. Nach zwei Stunden spürten wir kaum noch Hände und Füße und wir sehnten uns nach einer heißen Dusche. Zum aufwärmen saßen wir Abends in der Pizzeria von Renzo und nach dem Essen spielten wir noch Karten bis uns die Augen zufielen. Der Ostersonntag brachte Wettermäßig keine Besserung. Aber der Frühsport fiel wegen „Ostereier suchen“ aus und stattdessen gab es für die Laser 4.7 Segler einen Trimmkurs von Trainer Wolf Peter Nissen. Nachmittag’s war dann wieder 2-3 Stunden Wassertraining bei Regen und Wind angesagt.
Ostermontag endlich wieder Sonne (so wie es Renzo vorhergesagt hat) und auch schönen „kalten“ Wind. Nach dem Frühsport und Frühstück gingen alle Gruppen auf’s Wasser. Wobei die Opti’s immer die ersten waren. Wir, inzwischen doch schon die etwas „älteren“ hatten es nicht so eilig (es war ja auch noch saukalt). Bei Windstärken von 4-5 bft in Böen 6 bft hatten wir genug zu tun, um unsere Boote aufrecht zu halten. Nach einer Stunde und ca. 5 Kenterungen hatte ich genug und bin kraftlos und völlig durchgefrohren an Land gefahren.
Am Dienstag schien wieder die Sonne, die Luft war schon spürbar wärmer, aber morgens herrschte Windstille. Wir übten uns im Kentern und Boot wieder aufrichten, die Opti’s machten Abschleppübungen und die Europ’s blieben gleich an Land und machten Theorie. Am Nachmittag kam dann der Wind endlich aus Süden mit 2-3bft und bescherte uns noch einen schönen letzten Trainingstag.
Am letzten Tag war die obligatorische Abschluss Regatta geplant. Nach der „Steuermanns/Frau-Besprechung“ mussten wir noch auf Wind warten bevor es losging. Alle zur Verfügung stehenden Trainerboote waren im Einsatz um die Tonnen, den Start und das Ziel zu besetzten. Zuerst starteten die Laser und die Europ’s und danach die Opti’s. Bei anfänglich schwachem Wind waren die Europ’s gegenüber den Lasern im Vorteil und deutlich schneller. Es war schon ein tolles Bild als alle Boote gestartet waren und sich ca. 90 Boote auf der Regattabahn tummelten. Der Wind frischte auf 2-3 bft auf und wir konnten einen herrlichen 2. Lauf segeln. Mit einem 3. Platz in der Laser 4.7 Klasse konnte ich bei zehn Teilnehmern vollauf zufrieden sein. Wieder an Land wurden die Boote abgebaut und schon mal auf die Anhänger verladen. Wolf Peter fuhr bereits am Mittag mit seinen Kadersegler nach Lugano um dort am Wochenende bei einer Europa-Cup-Regatta teil zu nehmen. Wir haben noch am Abend mit den dagebliebenen Seglern gemeinsam zu Abendgegessen und den lauen Abend genossen.
Am nächsten Morgen hieß es auch für uns alles zusammenpacken, Zelt abbauen, Boote verladen und dann ab nach Hause wo wir nach 6stündiger Fahrt heil gelandet sind.
Alles in allem: Trotz Regen, Kälte und teilweiser Überschwemmung: Wir sind 2011 wieder dabei am Comersee!
Britta